Der Dalai Lama hat in Osnabrück eine internationale Menschenrechtskonferenz zu Tibet und Birma eröffnet.
Das im indischen Exil lebende geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter rief in seiner Rede vor rund 6.000 Menschen zu einer äußeren und inneren Abrüstung auf. Der Weltfriede könne dauerhaft nur durch einen inneren Frieden gesichert werden.
Bei der eintägigen Konferenz diskutieren rund 200 Experten mögliche Wege für mehr Demokratie in Tibet und Birma. Der Dalai Lama hält sich in Osnabrück und Münster anläßlich der 350-Jahr-Feier des westfälischen Friedens auf.