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Krieg gegen die Uighuren
China setzt muslimische
Organisationen auf die „schwarze
Liste“
Während die Welt mit den Nachrichten
von Saddam Husseins Festnahme
beschäftigt war, erklärte China vier
uighurische Organisationen und 11
Personen im Ausland zu „Terroristen“
und ersuchte um internationale
Unterstützung zu deren Auslieferung.
Die Erklärung erfolgte zu einem
Zeitpunkt, in der die uighurischen
Gemeinschaften weltweit an die
US-Regierung appellierten, die in
Guantanamo Bay inhaftierte Uighuren
nicht an Peking zu übergeben.
Seit Jahrzehnten unternimmt China
alles, um die Existenz uighurischer
Muslime und deren Widerstand gegen
die chinesische Besatzung zu
verdecken. Tatsächlich hat bei einem
Treffen des Politbüros der
chinesischen Kommunisten unter dem
Vorsitz des Präsidenten Jiang Zemin
am 19. März 1996 dieser die
Partei-Offiziellen instruiert,
„alles zu tun, was nötig ist, um zu
verhindern, dass das
Ostturkestan-Problem
internationalisiert wird.“
China hat gute Gründe, hier
empfindlich zu sein. Es weiß sehr
wohl, dass es sich hier um ein
besetztes Land handelt, was als
Beweis gegen die Behauptungen steht,
dass die Uighuren „seit uralter Zeit
ein Teil Chinas waren“ und dass das
Verhalten Pekings in Bezug auf die
eigenständige uighurische
Bevölkerung, gegen internationale
Normen verstößt.
China lernt schnell; als seine
Wirtschaft ein rapides Wachstum
verzeichnete, erkannte es, dass es
sich Einfluss auf allen
internationalen Ebenen erkaufen und
zugleich seine ärmeren Nachbarn
zwingen kann, auf seinen Kurs
einzuschwenken. Mit der neu
gewonnenen ökonomischen Stärke, die
mehr politischen Einfluss bei der
UNO und den anderen Weltforen
einbrachte, ist China in der Lage,
diese Taktik über seine Grenzen
hinaus auszuüben. Zunächst nutzte
China seine Macht, um Druck auf die
zentralasiatischen Staaten sowie
Pakistan aufzubauen, um deren
Kooperation bei der Zerschlagung der
uigurisch-muslimischen Stimmen in
der Region zu erreichen. Kasachstan,
Kirgistan, Pakistan und neuerdings
auch Nepal erzwangen die gewaltsame
Ausweisung einer Anzahl politischer
Dissidenten nach China, wo diese
umgehend und ohne ordentliche
Gerichtsverfahren hingerichtet
wurden. Erst vor zwei Monaten wurde
ein muslimischer Aktivist, Shaheer
Ali, der zuvor gewaltsam aus Nepal
ausgewiesen worden war,
hingerichtet.
Zusätzlich zur Verfolgung der
uighurischen Führer, hat China auch
Unternehmen in Zentralasien ins
Visier genommen, von denen China
annimmt, dass sie die finanziellen
Quellen der uighurischen
Organisationen darstellen.
Beispielsweise wurde ein
Großhandelsmarkt in Bischkek,
Kirgistan, der von Uighuren
betrieben wurde, in Brand gesetzt
und völlig niedergebrannt, was
Verluste in Höhe mehrerer Millionen
Dollar bereitet hat. Ermutigt von
seinem Erfolg in Zentralasien, wo
die Menschen das gleiche religiöse
Erbe mit den Uighuren teilen, weitet
China nun seine Kampagne auf die
Türkei aus. Einem weiteren Land, in
welchem einige Tausend Uighuren
ansässig sind, nachdem sie ihre
Heimat auf der Flucht vor Verfolgung
verlassen mussten. China und die
Türkei haben im Jahr 2000 ein
Kooperationsabkommen unterzeichnet,
in dem die Türkei zusagte, gegen
uighurische Gruppen vorzugehen,
während China zusicherte, Importe
aus der Türkei zu erhöhen. (ETIC,
München)
Islamische Zeitung <info@islamische-zeitung.de>
Gesendet : Dienstag, 3. Februar 2004
15:51:13
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© ETIC
03/02/2003 22:09 Published By A. Karakash |
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